Vegan cooking with Thalija

Gut gewürzt ist halb gewonnen
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Mett-Igel-Hawaii vegan

Der absolute Party-Hit – jetzt auch vegan!

Zutaten

Für ca 1/2 kg Hackvleisch

100g Seitan (Gluten/Weizeneiweiß in Pulverform)
100g Puffreis oder Reiswaffeln (deutlich günstiger)
5 El Semmelbrösel
1 Ei-Ersatz Pulver
1 TL Speisestärke

200ml Wasser
2-3 Eiswürfel
30ml Rapsöl 
30g Röstzwiebeln
1-2g getrocknete Pilze (fein gehackt oder gemahlen) "Waldpilz-mix"
1 TL Senfsaat 
1 Tl Senf mittelscharf
1/2 TL Cumin
2 Tl Paprikapulver edelsüß
1/2 TL Rauchsalz
1 TL Salz oder mehr
1/2 EL Pfefferkörner (Timutpfeffer + grüner Pfeffer)
2 Wachholderbeeren
2 getrocknete Tomaten in Öl (10g wenn trocken)
3 EL Tomatenmark
2 TL Erdnussmus
2 Tl Worcestershire Sauce (vegan!)
1 TL Reissirup oder Zucker 
1 Zehen Knoblauch 
30ml Rote-Beete-Saft (z.B aus eingelegter Rote Beete)
1 Zwiebel fein gehackt
Außerdem: 
Salzstangen
Ananasscheiben (aus der Dose natürlich)

Zubereitung

Reiswaffeln in einer Rührschüssel gründlich zerbröseln (ca 5mm).

Das muss noch etwas feiner

Seitan, Ei-Ersatz und Speisestärke dazu geben.

Alle anderen Zutaten außer den Zwiebeln in einem anderen Gefäß mischen, und pürieren.

Alle anderen Zutaten außer den Zwiebeln in einem anderen Gefäß mischen, und pürieren.
Zwiebeln fein hacken und dazu geben.
Alles einige Zeit mit dem Knethaken verrühren.

Fast fertig

Das Mett zu einem Igel formen Stacheln reinstecken und mit Ananas garnieren…

Boah ist das gruselig! Es sieht aus wie Mett, es schmeckt wie Mett und fühlt sich auch so an.

Die Stacheln sind zu lang.

Und weil’s keiner essen kann oder will: alles wieder zurück in die Schüssel und schwups – kleine Bouletten draus gemacht.

Mehr dazu im nächsten Beitrag

11 Comment

  1. Beschwerden hatte ich nicht, aber ich hab auch nicht ganz so viel roh gegessen. Über den Verzehr von rohem Getreide und wie hier von praktisch reinem Gluten gehen die Meinungen aber natürlich auseinander.
    Für eine gute Show kann man sich aber schon mal den Magen verrenken – vielleicht mache ich mal einen Beitrag über die passende Medizin: Thorsten’s Universal-Anti-Glutenikum (79%Vol), zu den Mahlzeiten 3 x 2cl innerlich anwenden…
    Der klassische vegane Mett-Igel für den Roh-Verzehr besteht übrigens nur aus Puffreis, dafür ist die Struktur auch nicht ganz so schön und man kann es nachher nicht braten (glaub ich).

  2. ich werde der sache nachgehen. ich kenne es nur von oma, die sagte man bekommt kräftig bauchsmerzen vom rohteig, ich hatte aber nie welche.. die darmverschleimung bei roh gluten gehört untersucht, ungeniesbar oder nicht verträglich.
    oder hervorragend verträglich mit thorsten’s universal-anti-glutenikum, hehe.
    ansonsten ist das rezept sehr ausgereift, viele tolle geschmacksstoffe drin.

  3. Gut gewürzt ist halb gewonnen! Na dann hoffen wir mal, dass der gute Seitan-Kollege gut eingepudert wurde, sonst hätte der Arme echt viel nachzuholen!

  4. Hallo Veganer! richtig toll was ihr hier so für Rezepte teilt! Der Seitan Mett-Igel Hawaii bereichert mein Leben allein schon dadurch, dass ich von seiner Existenz weiß. Schaut euch seine großen leckeren Augen an, zum anbeißen. Schnaps (87%) trinke ich auch gern, am besten 7x 2cl pro Mahlzeit, da heizt mir jeder Igel ob mit Stacheln oder ohne, ohne weiteres beherzt den Schluckschacht in die Tiefe. Mahlzeit, oder wie unsere Hawaiianischen Freunde sagen: Tipiwackwah’apanawheah

  5. Was ist eigentlich bei den Karnivoren schief gelaufen, dass sie einen “Mett-Igel” gebaut haben? Also ich verstehe einfach das Konzept dahinter nicht!? Warum ein Igel? Warum aus Mett? Ich nehme dahingehend den “Mett-Igel-Hawaii vegan” ob seiner geographischen und substanziellen Horizonterweiterung als echte Verbesserung wahr, obwohl gewisse Grundunklarheiten bleiben. Aber ob sich die jemals ausräumen lassen werden?

    1. kp was da schief gelaufen ist. Für mich war der Mett-Igel speziell die Variante “Hawaii” immer ein Running/kriech-ing-Gag und die vegane Implementation nur eine logische Fortsetzung (man beachte bitte die wahllos hingeworfene Ananasscheibe).
      Ein generelles Konzept dahinter vermute ich nicht, es würden wohl nur krude Ideen wie “ich esse nix was nicht mal niedlich war” oder die maximale post-letale Erniedrigung des Opfers dabei heraus kommen.

  6. Bei der Gelegenheit wollte ich einfach mal nachfragen, was denn hier im Forum so die Meinungen zu veganen Abwandlungen von eigentlich fleischhaltigen Gerichten sind? Also z.B. vegane Bratwurst, Burger, “chicken nuggets” (wtf?), Mett-Igel-Hawai vegan usw.

    1. Ich persönlich mag den Food-Design Aspekt von Fleisch-Erastz – also wie bekomme ich so viel Fett, Salz und Zucker in das Gemüse, dass es lecker wird :0)
      Und für viele Fleischfresser stellt sich hin und wieder die die Frage was man seinen veganen Nachkommen bei z.B. festlichen Anlässen servieren soll – und andersrum natürlich auch.
      Und ja, Veganer essen eigentlich Gemüse.

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